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So sparen Sie 2.700 Euro im Jahr je Mitarbeiter 5/5 (1)


Wenn ein Mitarbeiter eine spürbare Nettolohnerhöhung haben will, wird das sehr teuer. Wenn jemand schon 2.500 Euro netto verdient, und Sie wollen das um 450 Euro netto aufstocken, kostet Sie das im Monat etwa 1.100 Euro.

Beschäftigen Sie denjenigen mit Minijob wird es fast 90 Prozent günstiger – nur etwa 140 Euro Nebenkosten fallen an. 1.100 Euro Mehrkosten stehen nur etwa 590 Euro beim Minijob gegenüber (450 Euro + 140 Euro).

Aber so einfach geht es natürlich nicht: Niemand kann ein normales Beschäftigungsverhältnis und einen Minijob bei ein und demselben Arbeitgeber haben. Das wird nicht anerkannt. Sie brauchen also eine zweite Firma: Diese verursacht zwar Zusatzkosten für Buchhaltung, Bilanzierung usw., aber bei 2.700 Euro Einsparung pro Mitarbeiter kann sich das theoretisch schon ab drei Mitarbeitern lohnen.

Welche Voraussetzungen muss dieser Minijob erfüllen? Es muss ein getrennter Arbeitsvertrag vorhanden sein, der auch tatsächlich andere Inhalte hat. Wenn man nur den bisherigen Job künstlich aufspaltet in Hauptjob und Minijob, wird das nicht anerkannt.

Was aber zum Beispiel möglich ist: Ein Mitarbeiter arbeitet von Montag bis Donnerstag in der Buchhaltung und am Freitag im Vertrieb, den ab sofort Ihre neue GmbH übernimmt. Das wären zwei getrennte Arbeitsverhältnisse. Ebenso gut ist eine räumliche Trennung: Der Mitarbeiter arbeitet zum Beispiel Montag in der Filiale Berlin und Dienstag bis Freitag in der Filiale Potsdam. 

Lassen Sie Ihre Fantasie einmal arbeiten: Wenn Sie ein Modell finden, wie Sie tatsächlich eine nachvollziehbare Trennung von Arbeitsverhältnissen herbeiführen könnten, können über 20.000 Euro jährliche Einsparung bei acht Mitarbeitern der Lohn Ihrer Überlegungen sein.

Herzliche Grüße
Dipl. -Kfm. Alfred Gesierich

Steuerberater für Gilching

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