Was bringt Ihnen ein Robo-Advisor bei der Geldanlage?

Ein Robo-Advisor ist ein internet-basierter „Roboter“, der Ihnen sagt, wie Sie Ihr Geld investieren sollen. Ist das sinnvoll? Viele Geldanleger sind es immer noch gewohnt, wegen Geldanlagefragen zu ihrem Bankberater zu gehen. Aber auch wenn Ihr Bankberater ein netter Mensch ist und den Aktien­markt ständig im Blick hat, ergeben sich zwei Probleme:
Erstens unterliegt ein Bankangestellter Interessenkonflikten, weil er Provisionseinnahmen für seine Bank erzielen muss. Und die Produkte, die am meisten Provision für die Bank einbringen, sind häufig nicht die besten Produkte für den Kunden. Denn Provisionen gehen zu Ihren Lasten ohne Ihnen einen Mehrwert zu bringen.
Zweitens praktizieren die meisten Banken schwerpunktmäßig das „aktive Investieren“, das unnötige Kosten verursacht. Beim aktiven Investieren versucht man, die „besten“ Aktien auszuwählen und immer wieder auszutauschen, und außerdem versucht man, auf Marktentwicklungen zu reagieren und immer wieder aus dem Markt raus- und wieder reinzugehen. Beide Methoden bringen keine Vorteile, sondern verursachen nur unnötige Kosten und Steuern.
Was ist „passives Investieren”? Der passive Anleger investiert breit gestreut in Indexfonds und lässt die dann so liegen. Er versucht nicht, den Markt zu schlagen, er sucht nicht nach den besten Aktien und auch nicht nach dem besten Ausstiegs- oder Einstiegszeitpunkt. Passive Anleger erzielen auf lange Sicht etwa zwei Prozent mehr Rendite im Jahr als aktive.

In diese Lücke stoßen Robo-Advisor: Der deutsche Marktführer heißt scalable. Diese Robo-Advisor verfolgen einen eher passiven Investmentansatz mit sogenannten ETF, die einen bestimmten Wertpapier-Index nachbilden. Anhand eines Risikoprofils und Anlagehorizonts, das der Anleger eingibt, wird dann der passende ETF-Mix zusammengestellt, und mit ein paar Klicks kann man diese Werte kaufen.

Was ist von solch einem Robo-Advisor zu halten? In aller Regel werden Sie mit einem solchen Roboter auf Dauer bessere Ergebnisse erzielen als mit einem herkömmlichen Bankberater. Allerdings ist auch ein Robo-Advisor nicht völlig passiv, sondern nimmt immer wieder eine Art „Justierung“ vor, die nicht immer hilfreich sein muss.

Fazit: Wir halten diese Lösung für die zweitbeste Lösung aber immer noch besser als Beratung durch Bankberater. Die allerbeste Lösung, die allerdings erst ab einem Anlagevolumen von einer halben oder einer Million Euro in Frage kommt, ist die Beratung durch einen echten Vermögensberater, der keine Provisionen einnimmt, sondern Honorar von Ihnen verlangt. Dieses Honorar ist nicht höher als die Gebühren bei der Roboter-Lösung aber Sie bekommen hier wirklich das, was am besten zu Ihnen und Ihren Zielen passt.

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